Über die Geduld, Dinge entstehen zu lassen

“Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht”- Konfuzius.

Ich hatte in den letzten Monaten einige turbulente Tage. Es war ein Auf und Ab und an manchen Tagen ist es mir schwer gefallen, ganz bei mir zu bleiben. Es standen einige wesentliche Entscheidungen an. Ich habe schon zu Beginn des Jahres geahnt, dass es Veränderungen geben wird. Was, wie und wann sich was verändern würde, wusste ich nicht.

Gewisse Dinge brauchen Geduld und Zeit um reif zu werden. Und manchmal ist es gar nicht so einfach geduldig zu sein. Vor allem dann nicht, wenn der Geist schon vorauseilt und sich ganz viele Dinge ausmalt. Wir haben uns daran gewöhnt alles sofort zu bekommen. Das macht‘s natürlich nicht einfacher.

Geduld lernen, Langsamkeit lernen, lernen ganz da zu sein anstelle von Filmszene zu Filmszene zu eilen und am Schluss gar nicht mehr wissen, in welchem Film man gerade mitspielt.
Hinsetzen, atmen und wahrnehmen. Was geht eigentlich gerade ab? Yoga hilft mir dabei, mich immer wieder zu zentrieren, herunterzukommen und das ganze etwas gelassener zu betrachten.

Nun habe ich meinen Bürojob gekündigt. Ich habe noch keine Ahnung was als nächstes kommt, freue mich aber auf mehr Zeit für die Langsamkeit, mehr Zeit zum Atmen und mehr Yoga-Momente.

 

26.02.2017